Schluss mit manuellem Lüften. Wie aH-gesteuerte Systeme Schimmel verhindern und Heizkosten sparen.
Besonders im Sommer führt falsches Lüften zu Kondensationsschäden. Warme Außenluft trifft auf kalte Kellerwände, kühlt ab und lässt Feuchtigkeit kondensieren ("Sommerkondensation").
Die Lösung: Systeme, die die absolute Feuchte (aH) innen und außen vergleichen und nur lüften, wenn die Außenluft wirklich trockener ist.
| Variante | Steuerung | Kosten | Effizienz |
|---|---|---|---|
| 1. Abluft-Ventilator | Timer / Hygrostat | 150–400 € | Gering (Wärmeverlust) |
| 2. aH-Steuerung | Taupunkt-Vergleich | 500–1.200 € | Mittel (Kein WRG) |
| 3. Dezentrale WRG | Intelligent + WRG | 800–2.500 € | Hoch (95% WRG) |
Der Einbau von dezentralen Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung (WRG) wird von der KfW gefördert (Programm 430: Energieeffizient Sanieren). Zuschüsse von bis zu 20% sind möglich, wenn ein Energieberater eingebunden wird.
Nur wenn es draußen kühler ist als drinnen (z.B. nachts oder früh morgens). Wenn warme, feuchte Sommerluft in den kühlen Keller strömt, kühlt sie an den Wänden ab. Da kalte Luft weniger Wasser speichern kann, kondensiert die Feuchtigkeit an der Wand – Schimmel droht ("Sommerkondensation").
Moderne Lüftersysteme sind sehr energieeffizient. Ein typischer Pendellüfter verbraucht etwa 3 bis 10 Watt. Das entspricht Stromkosten von ca. 10 € bis 30 € pro Jahr. Das ist deutlich günstiger als der Strom für einen Bautrockner oder die Heizkostenverluste durch feuchte Wände.
Für eine Querlüftung sollten Zuluft- und Abluftöffnungen möglichst weit voneinander entfernt sein (diagonal durch den Raum).
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