Sägen, Injizieren oder Elektrophysik? Wir erklären, welches Verfahren wann sinnvoll ist und was es kostet.
Feuchte Wände sind der Albtraum jedes Hausbesitzers. Doch nicht jede feuchte Stelle benötigt eine teure Außenabdichtung. Oft genügen Injektionsverfahren oder gezielte Maßnahmen gegen Kondensation.
Hierbei wird über Bohrlöcher eine Creme oder Flüssigkeit (Paraffin, Silikon) in das Mauerwerk eingebracht, die sich verteilt und eine wasserabweisende Schicht bildet.
Das Mauerwerk wird komplett durchtrennt (Säge oder Chromstahlblech-Einschlag), um eine physische Sperre einzubauen.
Nutzung elektrischer Felder (Elektroosmose), um die Wanderungsrichtung der Wassermoleküle umzukehren.
Für ein Einfamilienhaus (ca. 10x10m) müssen Sie bei einer Außenabdichtung mit Erdarbeiten mit 15.000 € bis 30.000 € rechnen. Innenabdichtungen sind oft günstiger (ca. 3.000 € bis 8.000 € je nach Fläche).
Injektionsverfahren können versierte Heimwerker selbst durchführen. Bei statischen Eingriffen (Sägen) oder großflächigen Außenabdichtungen sollten immer Fachfirmen beauftragt werden, um die Gewährleistung zu sichern.
Haben Sie Salzausblühungen (weiße Ränder) an der Wand?