Von der "Schwarzen Wanne" bis zur Innenabdichtung mit Dichtschlämmen. Wir erklären die Unterschiede.
Ein trockener Keller erhöht den Wert Ihrer Immobilie erheblich. Doch welche Abdichtung ist die richtige? Das hängt maßgeblich von der Wasserbelastung (Bodenfeuchte vs. drückendes Wasser) und der Zugänglichkeit ab.
Der Königsweg der Abdichtung ist die sogenannte positive Abdichtung von außen. Hierbei drückt das Wasser die Abdichtung an das Mauerwerk.
Material: Meist kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung (KMB/PMBC) oder mineralische Dichtschlämme.
Wenn ein Aufgraben nicht möglich ist (z.B. bei Reihenhäusern, Überbauung oder zu hohen Kosten), helfen spezielle Systeme von innen.
Das hängt von der Länge und Tiefe ab. Für eine Hausseite (ca. 10m) eines Einfamilienhauses sollten Sie 3 bis 5 Arbeitstage einplanen (Ausschachten, Trocknung, Grundierung, Abdichtung in 2 Lagen, Schutzplatten, Verfüllen).
Ja, im direkten Arbeitsbereich am Haus. Es muss ein Graben von ca. 80-100 cm Breite bis zur Fundamentunterkante ausgehoben werden. Pflanzen, Terrassenplatten oder Wege in diesem Bereich müssen vorher entfernt werden.
Eine "Weiße Wanne" besteht aus wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton) und wird beim Neubau als Kellerwanne gegossen. Sie benötigt keine zusätzliche schwarze Beschichtung. Die "Schwarze Wanne" ist die klassische Abdichtung (Bitumenbahnen oder Dickbeschichtung) auf gemauerten Kellern im Altbau.
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